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Sport

[Runde 9/2017] Dannstadter Segelflieger hatten sich mehr versprochen

Segelflugbundesliga, der 2. Bundesliga und Landesliga Rheinland-Pfalz Runde 9 von 19

 

Dannstadter Segelflieger hatten sich mehr versprochen

Die Wetterprognosen für Samstag waren hervorragend und es wurden reichlich große Streckenflüge geplant. Verblüfft über den morgendlichen Nebel und der feuchten Luftmasse musste man zusehen wie sich die thermischen Aufwinde nur zögernd entwickelten und die großen Streckenpläne platzten. Jetzt ging es für die 22 angetretenen Dannstadter Ligapiloten darum Alternativen für die Liga-Wertung zu finden um wenigstens vernünftige Ergebnisse einzufliegen.

In der Bundesliga punkteten für die Dannstadter Bundesliga-Mannschaft: Johannes Dibbern (98,18  km/h), Charly Müller (92,28 km/h) und Dieter Bartek (82,40 km/h). Rundenplatz 22 und wieder nur ein Trostpunkt ließen das Team in der Tabelle auf Rang 17 abrutschen.

Für das U25 Team kompetierte neben Johannes Dibbern noch Jan Hertrich (70,01 km/h) das Ergebnis. Tagesplatz 15 und in der Tabelle Rang 10 standen als Endergebnis der Runde.

Die Zweitligamannschaft aus Dannstadt holte sich den 18. Rundenplatz mit den Leistungen von Peter Mangold (88,94 km/h), Fritz Thiessen (80,38 km/h) und Frank Fröhlich (77,56 km/h). Mit 3 Punkten für diese Runde steht das Team jetzt auf Platz 8 in der 2. Segelflug-Bundesliga.

In der Landesklasse Rheinland-Pfalz punkteten, Till Roßkopf (70,34 km/h) Stefanie Stirbu (49,45 km/h) und Stefan Glaser (45,70 km/h). Mit dem 7. Rundenplatz konnte noch ein Rang auf Platz 4 in der Tabelle gut gemacht werden.

 

 

[Runde 8/2017] Danstadter Segelflieger können Chance nicht nutzen

Dannstadter Segelflieger können Chance nicht nutzen

                                                                                         

Das Wetter meinte es nicht gut mit den Dannstadter Ligapiloten am vergangenen Pfingstwochenende. Am Samstag wurde das Dannstadter Vergleichsfliegen wegen der Unwetterwarnungen ausgesetzt und nur wenige Piloten wagten Segelflüge zwischen den heftigen Schauern und dem hohen Risiko nicht mehr an den Startplatz zurück zu gelangen. Der Durchzug der Front in der Nacht mit den heftigen Niederschlägen verhinderte dann, dass sich am Sonntag noch brauchbare Bedingungen einstellten. Die Felder in der Vorderpfalz waren teilweise überschwemmt oder total aufgeweicht sodass die Sonneneinstrahlung zunächst das Wasser verdunsten musste und nicht für die Aufheizung der Luft zur Verfügung stand. Zwar wurde auch am Sonntag nichts unversucht gelassen aber die mäßigen Vorgaben vom Vortag konnten nicht getoppt werden.

In der Bundesliga flogen für dieDannstadter Bundesliga-Mannschaft: Uwe Melzer (67,18 km/h), Dieter Bartek (66,75 km/h) und Charly Müller (56,88 km/h) die schnellste Speedwertung. Rundenplatz 22 und nur ein Trostpunkt ließen das Team in der Tabelle auf Rang 13 abrutschen.

Die Piloten der Zweitligamannschaft und die U25 Junioren konnten die Mindestwertungsstrecke nicht erreichen und mussten sich ohne Punkte zufrieden geben. In der 2. Bundesliga bedeutet das nun Tabellenplatz 10.

In der Landesklasse Rheinland-Pfalz punkteten Laurin Schulze (47,64 km/h), Till Roßkopf (39,20 km/h) und Sophie Müller (34,93 km/h). Mit dem 5. Rundenplatz rutschen sie wieder auf Rang 5 in der Tabelle zurück.

„Wir haben Verständnis, dass einige Piloten aufgrund der gefährlichen Wetterlage am Samstag auf einen Start verzichteten und am Sonntag ließ das Wetter keine vernünftigen Streckenflüge zu – also müssen wir uns mit dem enttäuschenden Ergebnis abfinden. Wir hoffen für die kommenden Runden auf verlässlichere Bedingungen, damit die Mannschaften ihr Potential unter Beweis stellen können“, kommentieren die Dannstadter Trainer die Ergebnisse vom Wochenende.

[Runde 7/2017] Dannstadter Segelflieger trotzen der Hitze

Dannstadter Segelflieger trotzen der Hitze

Sommerliche Hitze, müde Luftmassen und das überregionale Dannstadter-Vergleichsfliegen kennzeichneten das Liga-Geschehen beim Segelflug-Leistungszentrum in Dannstadt. Wenn viel Warmluft einströmt und die Temperaturabnahme mit der Höhe geringer wird, können kaum Thermische-Aufwinde entstehen. Ist die Luft zudem so trocken wie am Wochenende, ist die Themik nicht durch Schönwetterwolken (Cumuli) gekennzeichnet und schwer zu finden. So galt es wieder jede Chance zu wahren und auf Labilisierung im Vorfeld von Gewittern zu hoffen. Nachdem am Samstag mit mäßigem Erfolg vorgelegt wurde, entwickelten sich am Sonntagnachmittag Wolken über dem Pfälzer-Wald und luden die Dannstadter zu schnellen und interessanten Flügen ein.

In der Bundesliga flogen für die SFG-Giulini-Mannschaft Uwe Melzer (102,86 km/h), Dieter Bartek (101,81 km/h) und Charly Müller (94,14 km/h) die schnellste Speedwertung. Rundenplatz 9 und in der Tabelle Rang 5 wurden am Ende gewertet.

In der U25 Bundeswertung konnte nur Johannes Dibbern (62,21 km/h) einen Wertungsflug landen. Ein Trostpunkt reichte aber um in der Tabelle mit Rang 9 unter den Top-Ten zu bleiben.

Der Zweitligist SFZ-Ludwigshafen war mit Peter Mangold (88,45 km/h), Frank Fröhlich (63,68 km/h) und Dominik Lott (60,17 km/h). vertreten. Rundenplatz 20 und ein Punkt reichten für Tabellenplatz 4 im Klassement

In der Landesklasse Rheinland-Pfalz punkteten für die „Paradiesvögel“ Matthias Laubender (43,48 km/h), Laurin Schulze (43,43 km/h) und Juliane Goll (43,06 km/h). Mit dem 6. Rundenplatz verbesserten sie sich auf Rang 4 in der Tabelle.

Alle Dannstadter Mannschaften haben einen einstelligen Tabellenplatz in der jeweiligen Liga und liegen im Rennen um die Meisterschaft gut im Plan. Das bedeutet ein hartes Stück Arbeit und viel Spannung in den kommenden Runden.

[Runde 6/2017] Schnelle Flüge der Dannstadter Segelflieger

Schnelle Flüge der Dannstadter Segelfliegern

Endlich genügend Aufwind für alle. Das Hochdruckgebiet, das die Feuchte der vergangenen Woche verdrängte und sich genau über Deutschland festsetzte, bot den Segelfliegern gute Wettbewerbsbedingungen. Umso härter wurde gekämpft und die Ergebnisse lagen letztlich sehr eng beieinander. Nach zögerlichem Vorantasten und ersten Punkten am Samstag, wurde das Segelflugparadies Dannstadt am Sonntag seinem Namen voll gerecht. Alles was Flügel hatte wurde in die Luft gebracht. Die 26 Leistungspiloten der Ligamannschaften sammelten mit knapp 30 Flügen fast 10.000 km ein.

In der Bundesliga flogen für die SFG-Giulini-Mannschaft Dieter Bartek (107,68km/h), Johannes Dibbern (103,58 km/h), und Jan Hertrich (101,22 km/h) die schnellste Speedwertung. Rundenplatz 18 und in der Tabelle Rang 8 wurden am Ende gewertet. Neben dem Routinier Bartek, schieben sich immer stärker die Nachwuchs-Piloten in den Vordergrund. Johannes Dibbern, Jan Hertrich mit Alexander Meinicke erreichten in der U25 Bundeswertung Platz 4 für das Wochenende und steigerten sich in der Tabelle um einen Rang auf Position 8.

Das SFZ-Ludwigshafen, in der zweiten Bundesliga, brachte 11 Piloten in die Luft. Dennis Parkins (91,20 km/h), gefolgt von Peter Franke (90,33 km/h) und Andreas Schottmüller (86,53 km/h) waren die schnellsten über die zweieinhalb Stunden Wertungszeit. Der 23. Tagesplatz brachte sie auf Rang 3 der Zweitliga-Tabelle.

In der Landesklasse Rheinland-Pfalz punkteten die „Paradiesvögel“ Matthias Laubender (72,21 km/h), Till Roßkopf (72,16 km/h) und Youngster Laurin Schulze (66,35 km/h). Mit dem 11. Rundenplatz verloren sie Rang  4 in der Tabelle auf Platz 5.

An Himmelfahrt beginnt das Dannstadter Vergleichsfliegen auf dem Segelfluggelände zwischen Schifferstadt und Dannstadt-Schauernheim. An den zwei langen Wochenenden messen Piloten aus der näheren und weiteren Umgebung ihr Leistungsvermögen.  Zudem geht auch der Ligabetrieb weiter. Eine gute Gelegenheit als Zuschauer hautnah dabei zu sein und den Piloten bei ihren Vorbereitungen, bei den Start und den Anflügen zuzusehen.

 

[Runde 5/2017] Spannung bei Dannstadter Segelfliegern

Nicht nur die Luft über der Vorderpfalz war so spannungsgeladen dass es zu Blitz und Donner führte sondern auch die Ligapiloten des Dannstadter Segelflugzentrums und ihre Mannschaften. Die schwülwarme Luftmasse hatte einiges an Überraschungen zu bieten und es war schwer abzuschätzen, wann die idealen Bedingungen für schnelle Flüge erreicht sind oder ob die Schauertätigkeit schon keine Flüge zulassen würde. Auch für das Wettbewerbsgebiet konnte keine Empfehlung aus den Prognosen entnommen werden. So galt es möglichst viele Athleten an den Start zu bringen um möglichst jede Chance nutzen zu können. Bereits am Samstag wurde gut vorgelegt und am Sonntag nochmals jede Gelegenheit genutzt um wichtige Punkte zu sammeln. Das war auf jeden Fall die richtige Taktik und der Einsatz sollte mit guten Ergebnissen belohnt werden. Nicht alle Segler konnten wegen der aufziehenden Gewitter mit Starkregen nach Dannstadt zurückkehren, konnten aber sicher auf Flugplätzen vor der aufziehenden Front landen.

In der Bundesliga flogen Johannes Dibbern (103,24 km/h), Dieter Bartek (100,21 km/h) und Uwe Melzer (93,29 km/h) die schnellste Speedwertung. Der 4. Rundenplatz und 17 Punkte brachten die Mannschaft SFG-Giulini wieder mächtig nach vorn auf den nun 6. Tabellenplatz.

Auch in der zweiten Bundesliga ließen die Piloten  keine Möglichkeit aus, um eine gute Platzierung zu erfliegen. Peter Mangold (95,30 km/h), gefolgt von Peter Franke (88,20 km/h) und Bernd Schwehm (88,04 km/h) waren die schnellsten über die zweieinhalb Stunden Wertungszeit. Der 6. Tagesplatz brachte sie wieder um einen Platz der Zweitliga-Tabelle auf Rang 2 nach vorne.

In der Landesklasse Rheinland-Pfalz punkteten Till Roßkopf (70,13 km/h), Laurin Schulze (54,86 km/h) und Stefanie Stirbu (22,67 km/h). Mit dem 4. Rundenplatz wurde Rang 4 in der Tabelle verteidigt.

In der U25-Sonderwertung gewannen neben Johannes Dibbern noch Alexander Meinicke (92,32 km/h) und Jan Hertrich (83,65 km/h) den 2. Rundenplatz auf Bundesebene, was Tabellenplatz 9 einbrachte, und den Rundensieg in Rheinland-Pfalz. In der U25-Landeswertung erflog Konstantin Dibbern den 4. Rundenplatz für das SFZ-Ludwigshafen.

Die Dannstadter Vorstände und Trainer sind mit den Ergebnissen hochzufrieden, spiegeln sie doch den hohen Leistungsstand und die hervorragende Leistungsbereitschaft der Segelflug-Sportler am Standort wieder.